The Hague Hacks Foundation

The Hague Hacks bemüht sich, technische Lösungen zur Unterstützung und Verteidigung der Menschenrechte zu finden. Menschenrechtsaktivisten und -begeisterte, Designdenker und Technikspezialisten kamen zu einer Ideation-Session zusammen. Die Idee? Die Welt der Menschenrechte und der Technologie zusammenzubringen, um Ideen in die Tat umzusetzen. Unser Ziel war nichts Geringeres als die Schaffung eines Prototyps für ein Warnsystem, das Aktivisten warnen kann, wenn ihre persönliche Sicherheit bedroht ist. Wir wollten damit einen bescheidenen Beitrag zu deren schwierige und zugleich notwendige Arbeit leisten.

Event “The Hague Hack” & Nextview

The Hague Hacks veranstaltete zusammen mit Nextview ein Event im Design Thinking Centre von Nextview auf dem High Tech Campus in Eindhoven. Nextview ermöglichte Sessions, ebenso wie die Entwicklung des ersten Konzept-Designs eines Prototyps für ein Frühwarnsystem.

Das Programm

The Hague Hacks hatte das Vergnügen, Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen willkommen zu heißen: von Menschenrechtsverteidigern und Technikexperten über Designern bis hin zu interessierten Studenten. Der Tag begann mit allgemeinen Informationen zum Ablauf der Veranstaltung und zu den einzelnen Projekten. Menschenrechtsverteidiger waren eingeladen, über ihr Leben und die Bedeutung ethischer Technologie zur Unterstützung von Menschenrechtsaktivismus zu berichten.

Fall-Zuweisungen

Es wurden zwei Gruppen gebildet, die die “Reise” einer bangladeschischen Feministin und Aktivistin, die zur Zielscheibe von Menschenrechtsverletzungen wurde, ausarbeiteten. Die Gruppe legte die Kernpunkte ihrer Geschichte fest und diskutierte, wie zunächst die Online-Belästigung gegen sie begann und schließlich eskalierte. In der anderen Gruppe wurde auf einer “Reisekarte” detailliert die Geschichte eines Mannes beschrieben, der seinen Werdegang vom Islam bis zum Atheismus online erzählte. Der anschließende Sturm der Online-Angriffe bewegte ihn dazu, die sozialen Medien für einige Jahre zu verlassen.

Das Ergebnis

Obwohl beide “Reisekarten” unterschiedliche Geschichten erzählten, stellten die Gruppen dennoch deutliche Ähnlichkeiten zwischen den beiden Geschichten fest. Die “Reisekarten” zeigten, dass beide Menschenrechtsverteidiger*innen ursprünglich gar nicht den Plan hatten, Aktivist*innen zu werden. Ihre erste Aktivität basierte gar nicht auf einem politischen oder gar aktivistischen Standpunkt, sondern auf ganz persönliche Erfahrungen und Meinungen. Das bedeutete auch, dass sie den Stellenwert von Sicherheit und Privatsphäre im Internet erst in einem späteren Stadium ihrer Arbeit realisierten. Das Fehlen einer vertrauenswürdigen Informationsquelle in Sachen Online-Sicherheit und darüber, was zu tun ist, wenn plötzlich Drohungen eingehen, war das gemeinsame Thema in beiden Geschichten.

Design eines Frühwarnsystems

Auf der Grundlage der “Reisekarten” begannen The Hague Hacks, ihre technischen Lösungen zu entwerfen. Beide Gruppen entwarfen Varianten der Technologie für ein Frühwarnsystem. Diese Technologie berücksichtigt die individuellen Geschichten und Standpunkte von Menschenrechtsverteidigern, beobachtet aber auch Online-Trends und aktuelle Bewegungen.

The Hague Hacks hat sich mit der Entwicklung dieser Design-Ideen beschäftigt und das Konzept zu einem Prototypen der Frühwarnsystem-Technologie entwickelt!

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